|
6. Was könnte man anders machen?
In der folgenden Zusammenstellung finden Sie eine Reihe von Reformvorschlägen für die Bundestagswahlen. Wählen Sie drei aus, die Ihnen besonders wichtig und sinnvoll erscheinen, und begründen Sie jeweils Ihre Entscheidung. Kreuzen Sie dann drei weitere an, die Sie für besonders unnötig halten und geben Sie auch hier jeweils eine Begründung.
- Die Wählerinnen und Wähler - nicht aber die Delegiertenversammlungen - der Parteien sollen in einer Art "Vorwahlen" über die Zusammensetzung der Landeslisten der einzelnen Parteien entscheiden.
- Wie bei der Landtagswahl soll es auch bei den Bundestagswahlen nur eine Stimme geben, mit der man die Liste einer Partei wählen kann.
- Für Überhangmandate ist den übrigen Parteien ein angemessener Ausgleich zu gewähren.
- Die Fünf-Prozent-Klausel soll abgeschafft werden.
- Die Zahl der Direktmandate soll durch eine Verkleinerung der Wahlkreise erhöht, die Zahl der aufgrund der Zweitstimmen (Listenwahl) in den Bundestag entsandten Abgeordneten entsprechend vermindert werden.
- Statt der persönlichen Stimmabgabe im Wahllokal bzw. der Briefwahl ist die "Abstimmung per Mausklick", die man zuhause erledigen kann, einzuführen.
- Die Legislaturperiode des Bundestags soll auf fünf Jahre erhöht werden.
- Alle Wahlen in Deutschland (Europawahl, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen) sind am selben Tag durchzuführen.
- Das Wahlalter soll von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt werden.
- Familien mit Kindern sollen mehr Stimmen abgeben dürfen als Ehepaare oder Einzelpersonen ohne Kinder.
- Der Bundestag soll von 598 Abgeordneten auf 300 Abgeordnete verkleinert werden.
- Ein Abgeordneter sollte nur ein Mal wieder gewählt werden können: zwei Legislaturperioden sind genug.
- Das Verhältniswahlrecht (und damit die Zweitstimme) sollte abgeschafft und durch ein reines Mehrheitswahlrecht ersetzt werden.
- Der Bundeskanzler sollte nicht durch den Bundestag, sondern vom Volk direkt gewählt
werden.
|