|
Zeitschrift Kinder in
Deutschland Kinder
und Familie
Heft
3/2004,
|
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Quelle: Globus Infografik GmbH
Die Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben immer mehr Geld zur Verfügung (...). Wichtigste Einnahmequelle der Sechs- bis Vierzehnjährigen ist das Taschengeld (...). Bei den Einnahmen der Sechs- bis Neunjährigen sei eine Verlagerung vom regelmäßigen Taschengeld hin zum "Taschengeld bei Bedarf" und zu unregelmäßigen Geldzuwendungen zu beobachten, heißt es in einer Studie. "Es scheint, als ob die Eltern mit einem regelmäßigen Taschengeld bei dieser Altergruppe eher negative Erfahrungen gemacht hätten, dass das Geld sinnlos für Dinge ausgegeben wurde, ohne dass die Eltern Einfluss auf die Kaufentscheidung gehabt hätten", so die Projektleiterin (...). Da bei Kindern aber weiterhin ein "erheblicher Mehrbedarf" an Produkten und Markenprodukten bestehe, bekämen sie das Geld bei Bedarf. "Damit riskieren die Eltern nicht, dass ihre Kinder als Außenseiter dastehen, behalten aber trotzdem die Kontrolle über die Ausgaben" (...). Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24. Juli 2000
Fotos: picture-alliance/dpa
Zeichnung: Mester
Statussymbole machen auch bei Kindern Eindruck und verschaffen Prestige. Wie stark erhöhen welche Statussymbole deiner Meinung nach das Ansehen bei den anderen?
Foto: Baumann
Kinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren haben ein Lieblingseis und einen Lieblings-Schokoriegel (...). Sie haben auch einen Lieblingsbrotaufstrich (...) und sogar ein Lieblingsshampoo (...). Das ist alles nicht verwunderlich, sind doch schon die Kinder im Grundschulalter beliebte Opfer der Werbeindustrie, und viele Eltern geben den Konsumwünschen der Kleinen nach, damit der Haussegen nicht schief hängt. Dass aber diese Kinder, die gerade erst das Fahrrad fahren gelernt haben und noch viele Jahre mit ihrer Mutter zum Zahnarzt gehen werden, schon eine eindeutige Markenvorliebe bei Mobiltelefonen haben, ja sogar einen Netzanbieter vorziehen, gibt Kulturpessimisten Futter (...). Nach jeder Fahrt in einem Regionalexpress weiß man, dass Mobiltelefone eine unglaubliche Faszination auf Kinder und Jugendliche ausüben. (...) Das Handy, so folgern die Autoren der Studie, gehöre inzwischen zum Alltag der Kinder und Jugendlichen wie das Fahrrad, die Inline-Skates oder der Fotoapparat. Wer kein Handy als Kommunikationsmittel oder Prestigeobjekt besitzt, ist bald "out". Die meisten jungen Handy-Besitzer benutzen Telefonkarten mit einem darauf geladenen Betrag. Wie viel Taschengeld für das Telefonieren und für Botschaften verschicken ausgegeben werden, erfasst die Studie nicht. (...) Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Juli 2001
Foto: picture alliance/ZB
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
Copyright © 2004 LpB Baden-Württemberg HOME |
|
Kontakt / Vorschläge / Verbesserungen bitte an: lpb@lpb-bw.de |