|
Zeitschrift Kinder in
Deutschland Kinder
und Familie
Heft
3/2004,
|
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Verändert nach: KIM-Studie 2003. Kinder und Medien. Computer und Internet. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13- Jähriger in Deutschland, hrsg. v. Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest, Baden-Baden 2003, S. 16.
Zeichnung: Thomas Plaßmann
Quelle: Globus Infografik GmbH
Welche Vorstellungen oder Erfahrungen hast du im Zusammenhang mit dem Internet?
Verändert nach: JIM-Studie 2002. Jugend, Information, (Multi-)Media, hrsg. vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, Baden-Baden 2003, S. 51.
Quelle: Globus Infografik GmbH
Trotz der enormen Erfolge der "Harry-Potter"- Bücher verlieren Jugendliche laut einer Studie die Lust am Lesen. In der jüngsten Verbraucheranalyse (...) gaben nur noch 47 Prozent der 14- bis 19-Jährigen an, gern oder besonders gern Bücher zu lesen. 1995 hatten in dieser Altersgruppe noch 60 Prozent Lesen zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen gezählt. (...) Schlechter als das Bücherlesen schnitten bei den bis 19-Jährigen allerdings noch die Tageszeitungen ab - nur 30 Prozent lesen sie gern oder besonders gern. Alle anderen Medien - Musik, Fernsehen, Zeitschriften, Videos, Kino und Internet - sind für Jugendliche wichtiger. Im Bevölkerungsdurchschnitt ist die Leselust jedoch immerhin konstant geblieben. Bei der Hälfte der Deutschen gehören Bücher seit Jahren zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Lesen liegt auf Platz 10 von 41 abgefragten Hobbys (...). Heilbronner Stimme vom 7. Oktober 2003
Foto: foxfilm medianetworx Leseförderung via Kino: Die Stiftung Lesen in Mainz hat zu Roland Emmerichs neuestem Film "The Day after Tomorrow" gemeinsam mit der 20th Century Fox of Germany eine bundesweite Schulkampagne gestartet. Klimakollaps, Umweltzerstörung, Überlebenskampf, Endzeitszenario... Mit diesen Problemen müssen sich in "The Day after Tomorrow" nicht etwa nur Spitzenpolitiker oder gar Manga-Helden herumschlagen. Stattdessen sieht sich in dem Hollywood-Streifen plötzlich jeder einzelne Mensch auf der Erde mit der grausamsten Klimakatastrophe konfrontiert, die man sich ausmalen kann. Roland Emmerichs neueste Hollywood-Produktion ist kein Fantasy-Schocker à la "Godzilla" und kein Weltraum- Thriller wie "Apollo 13". Sonst würde er wohl auch kaum für so viel Gesprächsstoff sorgen. Denn in "The Day after Tomorrow" treiben keine Bösewichte, Monster oder unfähige Wissenschaftler ihr Unheil, sondern die Menschheit selbst ist Auslöser einer riesigen Katastrophe - vom Fabrikboss, der seine Abgase in die Atmosphäre schleudert bis zum 18-Jährigen, der, seitdem er den Führerschein hat, auf keinen Fall mehr mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann. Diese spannende Umsetzung eines brisanten Themas haben die Stiftung Lesen und die 20th Century Fox of Germany zum Anlass genommen, an diesem Beispiel anschaulich zu erörtern, wie Actionkino gemacht ist oder wie Hollywood und die Filmbranche funktionieren. Und warum beschäftigt sich eine Einrichtung, die Stiftung Lesen heißt, überhaupt mit dem Kino? Ganz simpel: Sie schlägt einfach eine Brücke zwischen Leinwand und Buch, indem durch Unterrichtsprojekte der Spaß am Lesen geweckt wird. Denn wenn nach einem gemeinsamen Kinobesuch mit der Klasse der Film mit der literarischen Vorlage oder Fachliteratur verglichen wird, hat sich schon so mancher Büchermuffel dabei ertappt, wie er plötzlich in einer Bibliothek steht und nach weiterführender Literatur stöbert. Übrigens hat sich auch Roland Emmerich für "The Day after Tomorrow" von einem Buch inspirieren lassen: In "The Coming Global Superstorm" hatten die Autoren auf der Grundlage aktueller Klimadaten das Schreckensbild einer gigantischen Klimakatastrophe entwickelt. Quelle: Stiftung Lesen, Mainz
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
Copyright © 2004 LpB Baden-Württemberg HOME |
|
Kontakt / Vorschläge / Verbesserungen bitte an: lpb@lpb-bw.de |