|

Zeichnung: Mester
Terminplaner

Neuer Reichtum, neue Armut

Assoziationen zum Thema
Mindmap, zusammengestellt von einer Schülerin des Evangelischen Heidehof-Gymnasiums, Stuttgart
Sprechen ist mehr als reden
|
"Das Verständliche an der Sprache ist nicht das Wort selber, sondern Ton, Stärke, Modulation, Tempo, mit dem eine Reihe von Worten gesprochen wird - kurz, die Musik hinter den Worten, die Leidenschaft hinter dieser Musik, die Person hinter dieser Leidenschaft: alles also, was nicht geschrieben werden kann."
Friedrich Nietzsche |

"Untadelig spricht er, bescheiden freundlich, gewinnenden Worts!"
Homer |
Auszüge aus Heinrich und Gudrun Fey: Redetraining als Persönlichkeitsentwicklung. Rhetor-Verlag Stuttgart 1975

Kurzvorträge - Reden - Referate - Präsentationen
|
Name:
Datum: |
- |
0 |
+ |
|
Auftreten (sicher? natürlich?) |
|
|
|
|
Blickkontakt vorhanden? |
|
|
|
|
Bewegung im Raum (angemessen?) |
|
|
|
|
Gestik (zu viel? zu wenig?) |
|
|
|
| |
|
|
|
|
Sprechlautstärke (angemessen?) |
|
|
|
|
Sprechtempo (zu schnell? zu langsam?) |
|
|
|
|
Stimmführung (abwechslungsreich?) |
|
|
|
| |
|
|
|
|
Einstieg (erkennbar? interessant?) |
|
|
|
|
Sprache (verständlich? angemessen?) |
|
|
|
|
Gliederung (klar? nachvollziehbar?) |
|
|
|
|
Inhalt (klar? gehaltvoll?) |
|
|
|
|
Schluss (passend? abrundend?) |
|
|
|
| |
|
|
|
|
Gesamtlänge (zu kurz? zu lang?) |
|
|
|
|
Visualisierung (anschaulich? verständlich?) |
|
|
|
|
Medieneinsatz (passend? professionell?) |
|
|
|
| |
|
|
|
Gesamteindruck:
| B 8 |
Vorbereitung einer Erkundung |
Besuch einer sozial-karitativen Einrichtung
Jeweils zu zweit oder dritt soll eine soziale Einrichtung in Stuttgart und Umgebung besucht werden (sozialer Brennpunkt). Ihr sollt vor Ort Eindrücke sammeln, mit Mitarbeitern ins Gespräch kommen, wo möglich auch mit Betroffenen. Überlegt euch vorher, was ihr wissen wollt und wie ihr vorgehen wollt, was euch an der ausgesuchten Stelle reizt.
Erkundigt euch nach den Aufgaben und Zielen der betreffenden Einrichtung. Fragt nach Hintergründen, Fakten, Ursachen, Folgen, Lebensschicksalen, sozialer Lage von Betroffenen. Erkundigt euch nach der Motivation der Mitarbeiter. Stellt eigene Überlegungen an.

Eure Ergebnisse sollt ihr zu einer anschaulichen und ansprechenden Vorstellung der sozialen Einrichtung und der Menschen, um die es geht verarbeiten. Diese Vorstellung soll ungefähr 20 Minuten lang sein, dabei müssen alle
Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen. Der Vortrag soll
visuell unterstützt werden.
Wie mache ich sie attraktiv?

Zeichnung: Erik Liebermann, Baaske Cartoons
| B 10 |
Methoden des Interviews |
Aufbau eines persönlichen Interviews
-
zu Beginn des Gesprächs dem Befragten die Möglichkeit der Anonymität anbieten
-
mit harmlosen, alltäglichen Fragen beginnen
-
langsam zu intimeren Fragen steigern
-
gegen Ende angenehme, vielleicht auch für das Thema unwichtige Fragen stellen, um bei den Befragten einen angenehmen Eindruck des Interviews zu hinterlassen
-
Bei persönlichen Interviews nicht stur an seinen Fragen festhalten. Bereitschaft, auf neue Aspekte einzugehen, die sich während des Interviews ergeben können.
Möglichkeiten der Dokumentation des Interviews
-
Videodokumentation: "persönlichkeitsschützende" Aufnahmen: von hinten, gegen das Licht. Veränderung von Namen
-
Verwendung eines Diktiergerätes als anonymere Möglichkeit, ein Interview aufzuzeichnen.
-
Interviews zu zweit. Vorteil: Eine/r kann sich ganz auf das Gespräch konzentrieren, der/die andere schreibt mit.
-
Bei sehr persönlichen Interviews sollte man sich am besten auf sein Gedächtnis verlassen.
Erstellt von: Katharina Friz, Kathrin Fuchs, Gesine Holm, Seminarkurs 1999/2000 nach einem Interview mit der Journalistin Andrea Dornier
|