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Zeitschrift
Menschenrechte Rechte für dich - Rechte für alle!
Heft
2/2005, |
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Die Blumenkampagne von FIAN Hungerlöhne, Unterdrückung freier Gewerkschaften und Gesundheitsgefahren durch den massiven Pestizideinsatz – das sind einige der Probleme, welche ein Engagement für die Rechte von Blumenarbeiterinnen und -arbeitern nötig machen. Denn wer sich vor Ort, zumal im wichtigsten Produktionsstandort Kolumbien, wehrt oder gar einer Gewerkschaft anschließt, wird schnell entlassen. Und die Blumen des Südens sind für den Norden bestimmt – Verbraucher und Blumenhandel stehen also in der Verantwortung. Die Menschenrechtsorganisation FIAN koordiniert seit 1991 eine Blumenkampagne, in der u.a. Brot für die Welt und Terre des Hommes sowie Basisgruppen in Afrika und Lateinamerika mitwirken. Dank intensiver Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit ist es der Blumenkampagne gelungen, 1999 mit Importeuren und Floristen das so genannte »Flower Label Programm« (FLP) ins Leben zu rufen.
FLP vergibt ein Gütesiegel für sozial- und umweltverträgliche Blumenproduktion. Wichtige Kriterien sind: Gewerkschaftsfreiheit, Festanstellung und existenzsichernde Löhne, Verbot der Diskriminierung von Frauen sowie Schutz der Gesundheit und der Umwelt durch Verringerung des Pestizideinsatzes. Regelmäßig finden unabhängige Kontrollen statt. Und so zeigen sich mittlerweile in den FLP-Betrieben konkrete Verbesserungen für annähernd 15.000 Arbeiterinnen und Arbeiter!
Menschenrechtskampagnen
Arbeitsaufträge zu C4–C5
Kindernothilfe
Arbeitsaufträge zu C6
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