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Zeitschrift Medien
BAUSTEIN B Die Zeitung Unterrichtspraktische Hinweise
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Zeitungslandschaft Deutschland (B 1, B 2) In Deutschland gibt es einen großen Zeitungsmarkt. Dieser Markt setzt sich aus verschiedenen Zeitungsgattungen zusammen. Die Schülerinnen und Schüler bringen mehrere Zeitungen in den Unterricht mit. Die verschiedenen Zeitungen werden in der Klasse gesammelt und nach Gattungen (Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen) sortiert. Zur Einteilung hilft die Übersicht B 1. Durch Nachfragen und eigene Einschätzung versuchen die Schüler, die Bestimmungsfaktoren der einzelnen Blätter (vgl. Schaubild 3) zu benennen und bestimmten Zeitungsarten (B 2) zuzuordnen. Aus der Arbeit der Lokalredaktion (B 3 bis B 5) Der Beruf eines Journalisten wird in den Medien oft als sehr spannend und aufregend dargestellt. Jedoch sind viele Arbeiten im Alltag eines Journalisten gar nicht so aufregend. In Deutschland arbeiten die meisten Journalisten für Lokalzeitungen. Das Beispiel des Terminkalenders eines Lokaljournalisten (B 3), der Tagesablauf eines Lokaljournalisten in Form einer Bildgeschichte (B 4) oder das Interview einer Schülerin mit einem Lokalredakteur (B 5) helfen den Jugendlichen, den Alltag eines Zeitungsjournalisten kennen zu lernen. Auch ein Besuch der Klasse bei Redaktion und Technik der ansässigen Lokalzeitung kann lohnenswert sein. Ihre Fähigkeiten können die Schülerinnen und Schüler testen, indem sie selbst ein Interview durchführen und mit ihren Mitteln versuchen, eine eigene Zeitungsseite zu erstellen. Dabei sollen sie vertraut gemacht werden mit den Schwierigkeiten, ein Interview vorzubereiten, eine Person richtig zu befragen und anschließend unter Zeitdruck einen Artikel zu verfassen. Das Merkblatt fasst Tipps für die Vorbereitung und Durchführung eines Interviews zusammen.
Textsorten der Tageszeitung (B 6 bis B 11) Zeitungen bestehen aus verschiedenen Textarten. Vorgestellt werden hier mehrere Beispiele aus Zeitungen (B 6 bis B 11). Die Jugendlichen sollen diese Zeitungstexte bestimmten Textsorten zuordnen und mit Hilfe des Rasters die kennzeichnenden Merkmale der jeweiligen Textgattung überprüfen. (Vergleiche die Schaubilder 4 bis 6.) Als Transferaufgabe können die Schüler einen Sachverhalt aus der Zeitung auswählen und diesen dann in jeweils drei verschiedenen Textsorten darstellen, zum Beispiel als schlichte Nachricht (Schaubild 7), in Form einer Reportage und als Kommentar und als Kurzgeschichte. Schaubild 7:
Panne oder Manipulation? (B 12 bis B 14) Ein journalistischer Grundsatz lautet: Eine Information und die Meinungsäußerung des Redakteurs sind klar zu trennen. Jedoch gibt es in Zeitungen immer wieder eine Vermischung der Stilmittel, insbesondere bei Boulevardzeitungen. Einige Zeitungen bearbeiten Bilder auch, um beispielsweise ein Bild als Aufmacher zu platzieren (B 12, B 13). Ob das Bild nur verbessert oder verfälscht wurde, lässt sich kaum noch feststellen. Fälschung und Original sind aufgrund der digitalisierten Bildbearbeitung nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Mit Bildmanipulationen und Falschmeldungen werden journalistische Grenzen eindeutig überschritten. Die Schülerinnen und Schüler überlegen, inwieweit sich der Einzelne gegen Falschmeldungen oder Bildmanipulationen schützen kann. Sie erörtern ferner, welche rechtlichen Schranken in einer Demokratie durch den Gesetzgeber gesetzt werden, um Meinungsfreiheit zu garantieren und Missbrauch zu verhindern. Bei der Chronik B 14 muss man berücksichtigen, dass die gestellte Frage kaum eindeutig beantwortet werden kann. Zeitungs-Quiz (B 15) Am Schluss lassen sich mit dem Zeitungs-Quiz (B 15) die Kenntnisse
der Schüler leicht überprüfen. Wege zum Journalismus (B 16) Wer sich überlegt, ob er später einmal im Journalismus arbeiten will, sollte B 16 studieren. Für den Beruf des Journalisten / der Journalistin ist es notwendig, viele praktische Arbeitserfahrungen zu sammeln. Das kann helfen, sich für eine journalistische Laufbahn zu qualifizieren, oder aber herauszufinden, dass die Tätigkeit doch nicht den eigenen Erwartungen entspricht.
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