Zeitschrift Jüdisches Leben in Baden-Württemberg Möglichkeiten der Begegnung
A9 - A14 Die alte und die neue Stuttgarter Synagoge |
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A 9 Gedenktafel für die Gefallenen Im Vorraum der Stuttgarter Synagoge erinnert eine Tafel an die deutschen Soldaten jüdischen Glaubens, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind.
Bild: Stadtarchiv Stuttgart
A 10 Alte Stuttgarter Synagoge, außen Die Synagoge in Stuttgart wurde 1859 bis 1861 im maurischen Stil erbaut.
Bild: Stadtarchiv Stuttgart
A 11 Alte Stuttgarter Synagoge, innen Maurische Elemente prägten auch das Innere der Synagoge.
Bild: Stadtarchiv Stuttgart
A 12 Brand der Stuttgarter Synagoge In der Reichspogromnacht, am 9. November 1938, wurde auch die Synagoge in Stuttgart zerstört. Nur 14 von 151 Synagogen oder Betsälen in Baden, Württemberg und Hohenzollern blieben in jener Nacht unversehrt. In einigen Fällen war es die Bevölkerung, welche die braunen Horden von Plünderung und Zerstörung abhielt.
Bild: Stadtarchiv Stuttgart, Daten nach Joachim Hahn
A 13 Neue Stuttgarter Synagoge, innen Die Neugründung. In Stuttgart wurde am 10. Juli 1945 in der Reinsburgstraße 26 die Israelitische Kultusvereinigung gegründet. Sie hatte in diesem Haus ihren Betsaal. Von 1948 an wurde ein Synagogenbau geplant, der 1951/52 am alten Synagogenplatz verwirklicht werden konnte. Die Einweihung fand am 13. Mai 1952 statt. Architekt Ernst Guggenheimer hatte die Baupläne entworfen: Äußerlich ein schlichter, kubischer (= würfelförmiger) Baukörper; im Innern überrascht ein heller, würdevoller Kultraum. Die Stuttgarter Synagoge ist die Einzige für die im Gebiet Württemberg und Hohenzollern heute lebenden jüdischen Mitbürger geblieben. Nach Joachim Hahn: Synagogen in Baden-Württemberg. Stuttgart: Theiss 1987, S. 49 f.
Bild (Blick zum Thoraschrein): Landesbildstelle Württemberg
A 14 Überrest der Gesetzestaflen in Stuttgart Die Gesetzestafeln mit den zehn Geboten wurden aus der zerstörten Synagoge gerettet un dim Innenraum der neuen aufgestellt.
Bild: Landesbildstelle Württemberg |
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