Kommunikation im Alltag
A16 - A21 : Sprechen ohne Worte


A16 Sprechen ohne Worte

frau.gif (1463 Byte)

Wir freuen uns, daß Sie unser Gast sind

Paul Watzlawick: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen. München: Piper Verlag, 12. Aufl. 1995., S.32

 

A17 Körpersprache

koerper.jpg (8734 Byte)

Samy Molcho: Körpersprache. München: Goldmann 1996, S.178

 

A18 Körpersignale und ihre Bedeutungen

 

Körpersignal Mögliche Bedeutung
Kopfbewegungen:  
Kopf senken entschuldigen, unsicher,
  niedergeschlagen
direkter Blickkontakt in die Augen Sicherheit, Interesse,forsch, ehrlich
Blickkontakt wird vermieden, ausweichen unsicher (evtl. unmittelbar gelogen)
Stirn runzeln unsicher, zweifeln, Konzentration, Aufmerksamkeit
Mund öffnen erstaunt, sprachlos, will sprechen
Bewegungen des Oberkörpers:  
Oberkörper vorlehnen interessiert, will sprechen
Oberkörper zurücklehnen ablehnend, desinteressiert, selbstzufrieden

 

Armbewegungen:  
Arme vor der Brust verschränkt abwartend, skeptisch, desinteressiert, ablehnend
weite, offene Armbewegungen (Ellenbogen vom Körper weg) sicher, überzeugt
verhaltene Armbewewegungen (Ellenbogen am Körper) unsicher, gehemmt
Handbewegungen:  
Hände ballen zornig, entschlossen
Hände um Gegenstand (z. B. Stuhllehne) verkrampft unsicher, verhalten
Hände in die Hüften   gestemmt entrüstet, zielstrebig, überheblich, aufgeblasen
Hände hinter dem Kopf   verschränkt selbstsicher, zufrieden,   selbstgefällig, überheblich
Bewegungen der Finger:  
erhobener Zeigefinger belehrend, drohend
gestreckter, zeigender   Zeigefinger hinweisen, bezeichnen
Fingertrommeln nervös, ungeduldig
Beinbewegungen:  
Übereinanderschlagen
zum Partner
Aufbau eines Kommunikationsfeldes (nur in Kombination mit anderen Signalen)
vom Partner weg Abbau eines Kommunikationsfeldes (nur in Kombination mit anderen Signalen)
Beine oft bewegen unruhig, nervös

Marcel Riesen, Jürg Studer: Rhetorik - erfolgreich reden. Ein Leitfaden für den Praktiker. 8ern: Cosmos l/erlag,2. Aufl. 1991, S. 44 f.

 

A 19 Computer-Talk

Zum Problem bei dem Online-Chatten (engt. chat = Geplauder, Schwätzchen) wie auch beim Mailverkehr kann das geschriebene Wort werden. Denn während man bei einem Gespräch dem Gegenüber ins Gesicht schauen und anhand dessen Mimik oder Betonung feine Nuancen in Worten erkennen und verstehen kann, neigen Gespräche im IRC (Internet Relay Chat) dazu, schnell mal mißverstanden zu werden. Dem kann durch Sinnbilder abgeholfen werden. Hier folgt eine kleine Sammlung gängiger Smilies aus

http:llfsinfo.cs.uni-sb.del~twellerlsmili frame2.html:

smile.gif (4425 Byte)

 

A 20 Acht Kontakt-Stile

Die acht Stile der Kontaktgestaltung sind mit Hilfe von Bildern dargestellt. Die Zuordnung der Stile zu den Geschlechtern ist auf den Abbildungen zufällig. Dennoch kann man sich überlegen, ob es "typisch weibliche" oder "typisch männliche" Stile gibt. Achte dabei auf sogenannte Klischees (= eingefahrene, überkommene Vorstellungen).

Leider ist uns eine Veröffentlichung der Abbildung mit den acht Kontaktstilen
im Internet vom Verlag untersagt

 

A21 Der Kanal

Botschaften werden auf verschiedenen Wegen übermittelt. Meistens verwenden wir dazu die Sprache (verbal). Oft vergessen wir, daß wir uns auch mit dem Körper, durch Haltung, Gestik, Mimik und Blickkontakt mitteilen (nonverbal). Kommunikation läßt sich demnach wie folgt unterteilen: 

verbal.gif (1448 Byte)

Am Kommunikationsprozeß nimmt immer der ganze Mensch teil.

Nach Marcel Riesen,Jürg Studer: Rhetorik - erfolgreich reden. Ein Leitfaden für den Praktiker. Bern: Cosmos Verlag, 2. Aufl. 1991, S.22; Schaubild: Felder