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Medien

Texte und Materialien

A 1 - A 25 Massenmedien

A 4 - A 7
Massenmedien



 

Inhaltsverzeichnis

 

A 4

Kommunikation

  • Kommunikation ist Verständigung untereinander. Die Kommunikation zwischen Menschen ist das Ergebnis von Kommunikationsformen, die sich in Jahrhunderten entwickelt haben.
  • Informationen werden von Medien übermittelt und durch sie empfangen. Zu den herkömmlichen Medien sind besonders in den letzten beiden Jahrzehnten viele neue dazugekommen. Der Informationsaustausch über große Entfernungen ist dadurch schneller und leichter geworden. Die Kunst besteht nun darin, aus der Flut von Informationen das jeweils Wichtige auszuwählen.
  • In der Werbesprache bedeutet Kommunikation die Übermittlung von Botschaften von einem Sender an die Empfänger. Wichtig für Werber ist es, eingängige Slogans über die einzigartigen Eigenschaften eines Produkts in den Köpfen der Menschen zu verankern.
  • Medienkompetenz besitzt, wer sich weder von der Informationsflut erschlagen noch zum bloßen Empfänger von Werbebotschaften herabsetzen lässt. Reden wir miteinander - auch über Medien!

Nach einem Text der Projektgruppe LpB, '21, 2001 / ob 

A 5

Kennzeichen von Massenmedien

  • Massenmedien richten sich an ein großes, verschiedenartiges, weit verstreutes und unbestimmtes Publikum, an die "Masse".
  • Sie sind prinzipiell für jeden zugänglich und. wirken in eine Richtung: vom Sender zum Empfänger (Ausnahme ist in einigen Bereichen das Internet).
  • Zur Verbreitung der schriftlichen, bildlichen oder akustischen Information sind technische Mittel notwendig.

 

A 6

Gefahren von Massenmedien

  • Weltweite Konzentrationsprozesse bei Medienunternehmen können den Wettbewerb gefährden.
  • Sensationsjournalismus: Hauptsache schrill und schnell!
  • Anpassungsjournalismus: Nur nicht anecken! (Schere im Kopf)
  • Themen setzen: Wir geben vor, was dich zu interessieren hat! (Scheinwerfereffekt)
  • Möglichkeiten der Manipulation, beispielsweise durch neue Bildtechniken 

 

A 7

Pro & kontra Massenmedien

Pro

  • Massenmedien schaffen Öffentlichkeit für gesellschaftlich wichtige Themen und Probleme: Herstellung von Öffentlichkeit
  • Demokratie setzt informierte Bürger voraus: Die Medien vermitteln zwischen den Politikern und den Bürgern: Vermittlungsfunktion, Kommunikationsfunktion.
  • Medien informieren und unterstützen die Meinungsbildung: Informationsfunktion
  • Der Kultur- und Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien sichert die informelle Grundversorgung der Menschen: Bildungsauftrag und Grundversorgung.
  • Massenmedien bringen eine Gesellschaft auch zusammen: Integrationsfunktion.
  • Medien ermöglichen die Orientierung in der Informationsflut: Orientierungsfunktion.
  • ...

Kontra

  • Durch die Massenmedien werden nicht die wirklich wichtigen Themen öffentlich, sondern bloß die besonders sensationellen. Die Medien zeichnen so ein falsches Bild der Wirklichkeit: Verfälschung.
  • Sie müssen Informationen auswählen, die Auswahlkriterien werden nicht offen gelegt: Gefahr der Manipulation.
  • Gesellschaftliche Randgruppen haben weniger Chancen, in den Medien zu Wort zu kommen. Medien zementieren also eher bestehende Machtverhältnisse: Stabilisierungstendenz.
  • Die zunehmende Medienkonzentration führt zu einer einseitigen Medienlandschaft: Verlust der Vielfalt.
  • Durch zunehmende Kommerzialisierung steigt der Druck auf die Redaktionen - auch auf die öffentlich-rechtlichen Medien -, immer mehr "Blut-und-Schande"-Themen zu bringen, damit die Quote oder die Auflage stimmt: Verflachung.
  • Medien vermitteln nur eine bestimmte Sicht der Welt: Einseitigkeit.
  • Medien können im Interesse einzelner Gruppen Politik machen: Wirtschaftliche oder politische Abhängigkeiten.

 


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