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C 1 - Vorbereitung
Brainwriting in Kleingruppen
• In welcher Form haben Sie sich bisher für Ihre Berufswahl interessiert? (Stichworte auf Kärtchen; Austausch in der Gruppe)
Brainstorming im Plenum
• Welche Aspekte beeinflussen Ihrer Meinung nach die Berufswahl? (Protokoll oder Tafelnotizen)
Gruppenarbeit
• Gemeinsames Erarbeiten von Tipps zur Frage: Wie finde ich den richtigen Beruf?
• Stellen Sie diese Tipps anschaulich und übersichtlich auf einer Folie dar.
C 2 - Thesen zur Berufsfindung
1. Die Entscheidung für einen Beruf wird systematisch und nach Vernunftgründen getroffen. Die Betroffenen informieren sich über möglichst viele berufliche Alternativen, die ihnen auf Grund ihres Schul- oder Universitätsabschlusses offen stehen. Anschließend machen sie sich ihre persönlichen Fähigkeiten und Ziele genau bewusst. Auf dieser Grundlage wird ein Katalog von Merkmalen erstellt und zur Bewertung auf die beruflichen Alternativen angewendet. So gelangt man zu einer Rangfolge dieser Alternativen. Am Ende wird der Beruf mit der höchsten Rangstelle gewählt.
2. Die Berufswahl wird stärker von Zufälligkeiten bestimmt. Es werden keine endgültigen Lösungen gesucht, sondern man tastet sich schrittweise an die Entscheidung heran, indem man bis zum Schluss offen bleibt für neue Anregungen, Informationen und zufällige Angebote. Die Entscheidung wird letztlich vom Gefühl getroffen.
Überlegen Sie sich Argumente, die für und gegen die beiden Vorgehensweisen sprechen. Wägen Sie diese gegeneinander ab und entscheiden Sie dann, welcher Vorgehensweise Sie eher zuneigen.
C 3 - Tipps für die freie Rede
- Aufrecht sitzen/stehen, damit der Brustkorb frei ist!
- Zuerst einmal: tief durchatmen! (Luft etwa vier Sekunden anhalten!)
- Die Mitschüler selbstbewusst anblicken! (Nur keine Hemmungen!)
- Frei vortragen - nur gestützt auf wenige Stichworte!
- Möglichst klar und deutlich sprechen, damit jeder alles mitbekommt!
- Stimmlage verändern, wo's passt (lauter/leiser; höher/tiefer)!
- Sprechtempo wechseln, wo's passt (langsam/schneller)!
- Ruhig mal kleine Pausen lassen! (Das wirkt der Nervosität entgegen.)
- Mit den Händen und dem Gesichtsausdruck das Gesagte unterstreichen!
Heinz Klippert: Kommunikations-Training, Weinheim und Basel, 7. Aufl. 2000, S. 164
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