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Hilfen des Arbeitsamts für BOGY
Die Berufsberatung des Arbeitsamts unterstützt die Anstrengungen der Schule zur Berufsorientierung. Ansprechpartner für Gymnasien bei den jeweiligen Arbeitsämtern sind die Berufsberaterinnen und Berufsberater für die Sekundarstufe I der für Abiturienten und Hochschüler.
Angebote für die Mittelstufe
• Profilwahlberatung bei Eltern- und Schülerabenden in Gymnasien, bei denen die Profilwahl in der Klasse 9 stattfindet
• Beratung über Alternativen zum allgemeinbildenden Gymnasium bei Eltern- und Schülerabenden
• Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ)
• Bewerberseminar für Schulabgänger
• Tipps zur Suche von Erkundungsstellen
• Beratung bei Sprechzeiten in der Schule
• Ausbildungsstellenvermittlung im Arbeitsamt oder unter www.arbeitsamt.de
(asis)
Angebote für die Oberstufe
• Beratung zur Leistungskurswahl (ab 2002 zur Profil- und Neigungsfachwahl) bei Eltern- und Schülerabenden
• Individuelle Beratung zur Studien- und Berufswahl, auch Kurzberatung in der Schule
• Besuch im BIZ, Bewerbertraining
• Vortragsveranstaltungen zu Studium und Beruf
• Regionale Arbeitsgemeinschaften, Seminartage
• Begleitung des Studientags an der Schule
• Tipps und Hinweise zum Schnupperpraktikum
• Projekttage zur Studien- und Berufswahl
• Gruppeninformationen
• Zielorientierungsseminare (ZOS), Entscheidungsseminare, psychologische Eignungsuntersuchungen
• Serviceangebote der regionalen Arbeitsämter finden Sie auch unter www.arbeitsamt.de und
www.bogy.de.
Berufsberatung für Abiturienten
Die Berufsberatung für Abiturienten und Hochschüler informiert über Studium und Beruf, das Studien- und Ausbildungsangebot, berufliche Alternativen, Bewerbung und Zulassung, über Arbeits- und Ausbildungsmarkt sowie Beschäftigungsaussichten, finanzielle und soziale Aspekte, Anforderungen, Studienabschlüsse und Beruf, Auswege bei Ausbildungs- und Studienabbruch. Die Ratsuchenden können Interessierte für eine Ausbildung oder ein Studium, aber auch Studierende selbst sein.
Die Beratung. Der Schüler sollte sich von der Beratung keine Rezepte (Was soll ich werden?) erwarten. Beratung ist als Unterstützung des selbstverantwortlichen Entscheidungsprozesses empfehlenswert. Aktive Schülerinnen und Schüler nutzen die Beratung gezielt für ihre aktuellen Belange. Die weniger Aktiven, die sich vielleicht noch nicht genug mit ihrer Berufswahl beschäftigt haben, können leicht zu spät kommen. Oft sind dann die Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt eingeschränkt oder Termine abgelaufen. Die Lehrkräfte sollten diese passiveren Schüler anregen, zur Beratung zu gehen. Als Einstieg kann auch eine Gruppenberatung oder die Sprechstunde dienen. Auch bei Unsicherheit oder beim Beharren auf einem schwer realisierbaren Ausbildungs- oder Studienvorhaben ist der Besuch der Berufsberatung als neutrale Stelle sinnvoll. Beratung stellt das aktuelle Anliegen des Einzelnen in den Mittelpunkt. Der Ratsuchende soll seine individuellen Überlegungen, Vorstellungen, Absichten, Aktivitäten und Begründungen äußern. Die Beratung kann mit einem oder erst mit mehreren Gesprächen abgeschlossen sein.
Für die Einzelberatung ist eine Terminabsprache notwendig. Die Gruppenberatung ist sinnvoll, wenn mehrere Schüler eine ähnliche Fragestellung, Erlebnisse, Erfahrungen, Einstellungen haben. Hier kommen, vom Berater angeregt und moderiert, die Teilnehmer stärker miteinander ins Gespräch. Der Berater ist hier mehr Moderator und Informationsgeber. Bei Sprechstunden, ob in der Schule, in der Hochschule oder im Arbeitsamt, stehen die Berater während einer angekündigten Zeit den Schülern zur Verfügung.
Vermittlung. Die Berufsberatung für Abiturienten und Hochschüler kennt den örtlichen und überörtlichen Ausbildungsmarkt, die Anforderungen der Betriebe an Abiturienten bei der Ausbildung, die unterschiedlichen Bewerbungs- und Ausleseverfahren. Sie vermittelt gezielt auch Ausbildungsstellen.
Wege nach dem Abitur
Ein Kernstück der Schulbesprechungen der Berufsberatung in der Oberstufe bildet die Information über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Die folgenden Themen werden besprochen:
- Unterschiede zwischen dem Studium an der Universität, Pädagogischen Hochschule, der Fachhochschule und der Berufsakademie
- Ausbildungen bei Behörden, angebotene Fachrichtungen. Ausbildungsinhalte- und -verlauf, Übernahme, Aufstieg und Wechsel zu anderen Behörden
- Schulische Ausbildungsgänge sind auch nach dem Abitur von Interesse: Zugangsmöglichkeiten, Ausbildungsmarkt, Bewerbungsverfahren, Inhalte und spätere Berufsmöglichkeiten bilden hier die Unterrichtsinhalte.
- Eine betriebliche Ausbildung kann Ergebnis der Berufswahlentscheidung oder eine Vorstufe zu einem späteren Studium sein (Information über
Inhalte, Bewerbungsverfahren, Termine, Ausbildungsmarkt, Bewerbung, Vorstellung und Realisierungschancen)
- Sinnvolle Überbrückung der Zeit bis zur Ausbildung oder bis zum Studium: Welche Möglichkeiten, Voraussetzungen, Kosten, Termine, Inhalte gibt es?
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