Zeitschrift 

 

Landtagswahl 2006
in Baden-Württemberg

Materialien zur Wahl am 26. März 2006

 

 

P&U aktuell 14 
Hrsg.: LpB



 

Inhaltsverzeichnis


1 Zitate zum Thema Wahlkampf und Wahlen

 

In der Tabelle findest du Aussagen rund um das Thema Wahlen. Kreuze deine Meinung an und begründe deine Entscheidung.
Vergleiche deine Meinung mit derjenigen deiner Mitschülerin oder deines Mitschülers, oder aber in der Klasse. Welche Gründe geben deine Mitschülerinnen und Mitschüler für ihre Entscheidung an? Was halten deine Eltern oder Bekannten von den Zitaten? Befrage sie und notiere das Ergebnis. Vergleicht die Ergebnisse in der Klasse.

  stimme ich zu stimme ich nicht zu keine Meinung
verstehe ich nicht
Das Wahlalter muss von 18 auf 16 herabgesetzt werden, wenn man politisch interessierte Jugendliche nicht unnötig entmündigen und frustrieren will.
(Ralph Lange, 1993, ehem. Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen)
     
Ich sehe die große Gefahr, dass die Politik ein Spiel wird. Wahlkämpfe werden heute dadurch entschieden, welcher Kandidat seine Frau besser küsst.
(Norbert Blüm, 2001, ehem. Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, CDU)
     
Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern,
die nicht zur Wahl gehen.
(Thomas Jefferson, 1743–1826, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)
     
… Wahlkämpfe, die sind doch alle bescheuert.
(Daniel Cohn-Bendit, 1995, Europaparlamentarier der Grünen)
     
Die Wähler sind generell misstrauisch und daher unberechenbarer geworden.
(Bodo Hombach, 1998, ehem. Wahlkampfmanager und Kanzleramtsminister, SPD)
     
Wahlkämpfe müssen nun mal plakativ sein …
(Roman Herzog, 1996, ehem. Bundespräsident)
     
Versprechen von heute sind die Steuern von morgen.
(William Lyon Mackenzie King, 1874–1950, kanadischer Premierminister)
     
Ich glaube nicht, dass diejenigen Recht haben, die meinen, Politik besteht darin, zwischen schwarz und weiß zu wählen. Man muss sich auch häufig zwischen den verschiedenen Schattierungen des Grau hindurchfinden.
(Willy Brandt, 1913–1992, Bundeskanzler)
     
Ich halte das Wahlrecht für das eigentliche Kernrecht der Demokratie.
(Johannes Rau, 2002, ehem. Bundespräsident)
     

Quelle: Manfred Pauls Redaktion Z: Das politische Z. Die Zitaten-Datenbank, CD-ROM, Köln 2005.

 

 


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