Zeitschrift 

 

Landtagswahl 2011
in Baden-Württemberg

Materialien zur Wahl am 27. März 2011

 

 

P&U aktuell 16
Hrsg.: LpB



 

Inhaltsverzeichnis


Grußwort

 

Bild von  Straub, Peter

 

 

 

 

 

Peter Straub,
Präsident des Landtags
von Baden-Württemberg

Haben Jugendliche tatsächlich »null Bock« auf Landespolitik?
Bis zum Wahltag am 27. März 2011 können wir in Baden-Württemberg das besonders beweiskräftig ergründen. Ich bin sicher: Diese Handreichung der Landeszentrale für politische Bildung wird helfen, das Schlagwort von der uninteressierten, ja unpolitischen Jugend zu widerlegen. Mein Eindruck ist nämlich: Schülerinnen und Schüler sind wach, scharfsinnig und dann zum Engagement bereit, wenn sie erkennen, dass sich etwas konkret bewegen lässt.

Die repräsentative Demokratie wird deshalb zunächst als »uncool« empfunden. »Ferne« Gremien, administrative Apparate und deren reglementiertes Tagwerk befremden auf den ersten Blick eher. Und die parlamentarische Praxis ist oft erklärungsbedürftig. In unserer komplexen, widersprüchlichen Zeit sind Lösungen jedoch nicht im Hauruckverfahren zu realisieren. Komplizierte »Knoten« aus unterschiedlichen Forderungen, Überzeugungen und Besitzständen verlangen ein feinmotoriges,  aufwändiges »Nesteln«. Wie anders sollten legitime, aber gegenläufige Interessen im Detail qualifiziert und vernünftig ausgeglichen werden?

Jugendliche verfügen indes über einen echten Trumpf: Sie wissen die modernen Kommunikationsmittel bestens zu nutzen. Das heißt: Sie haben buchstäblich einen kurzen Draht zu den politischen Akteuren – punktgenau bei den Themen, die ihnen wichtig sind.

Je weniger Wahlkämpfe in Nebenzimmern von Wirtshäusern stattfinden, je mehr gilt: Sachkompetenz ist bedeutsamer als weltanschauliche Gesinnung. Nachhaltige Wirkung erzielt, wer fachkundig aktiv wird. Diese Broschüre möchte das Rüstzeug dafür vergrößern. Ich wünsche ihr deshalb
eine flächendeckende Verbreitung. Mögen alle, die mit ihr arbeiten, schnell (weiter-)sagen: Es lohnt sich!

Editorial


 

 

 

Lothar Frick
Direktor der Landeszentrale
für politische Bildung
Baden-Württemberg

Unsere Demokratie lebt von der Beteiligung ihrer Bürgerinnen
und Bürger. Angesichts der seit Jahren sinkenden Wahlbeteiligung vor allem in der Wählergruppe der Erst- und Jungwähler ist es eine unserer wichtigsten Aufgaben, für die Schulen des Landes Unterrichtsmaterialien zur Verfügung zu stellen, mit denen die Lehrerinnen und Lehrer aktualitätsbezogen und mit vielfältigen modernen Methoden zum Thema
Landespolitik unterrichten können.

Mit diesem Sonderheft der Zeitschrift Politik & Unterricht greifen wir die erfolgreiche Tradtion auf, auf 16 Seiten kurz gefasste Informationen zur Wahlbeteiligung, zu wichtigen Themen der Landespolitik, zu Kandidaten und Parteien sowie natürlich zum Wahlrecht und zum Wahlsystem zu liefern.
Viele der vorgeschlagenen Arbeitsaufträge weisen über die hier aufbereiteten Materialien hinaus und bieten die Möglichkeit,
moderne Medien und Arbeitsformen in den Unterricht einzubringen.

Im Mittelpunkt steht unser Anliegen, bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Interesse für die Landespolitik zu wecken und die Wahlberechtigten unter ihnen zur Stimmabgabe am 27. März 2011 zu motivieren. Denn es liegt auf der Hand: Im Parlament unseres Landes wird viel Politik für junge Menschen und für ihre Zukunft gemacht. Es lohnt sich
also, sich einzubringen.

Eine ganze Fülle weiterer Informationen und Materialien rund um die Landtagswahl, die wir zu unserem thematischen Schwerpunkt im Jahr 2011 gewählt haben, steht Ihnen darüber hinaus auf unserem Onlineportal www.landtagswahl-bw.de zur Verfügung. Dort finden Sie auch den beliebten Wahltipp und den Wahl-O-Mat, der sich als ausgesprochen erfolgreiches Instrument erwiesen hat, um mit jungen Menschen in die Diskussion landespolitischer Themen einzusteigen.

Die Autoren dieses Heftes

Autorin und Autor dieser Ausgabe:
Elisabeth Krause, Besucherdienst des Landtags Baden-Württemberg
Dr. Reinhold Weber, Chefredakteur Politik & Unterricht

 


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