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C 1 Abschiedsschmerz
 Nur
noch wenige Tage ...
Zeichnung: Haitzinger/CCC
C 2 Zwischen Akzeptanz und Skepsis
a) Ansichten zum Euro
- Beim Reisen in Euro-Länder fällt der Geldumtausch
weg. Das spart Zeit und Geld.
- Die Herstellung der neuen Geldscheine und Münzen
dürfte etwa 2,7 Milliarden DM kosten. Die Umstellung
sämtlicher Automaten für Fahrscheine, Getränke
usw. wird allein in Deutschland eine Milliarde DM kosten,
die letztlich die Verbraucher bezahlen müssen.
- Der Export deutscher Firmen in Euro-Länder wird
erleichtert. Die Unternehmen brauchen nur noch in einer
Währung zu rechnen und nicht mehr zu fürchten,
dass der Wert anderer europäischer Währungen schwankt.
- Löhne und Preise können im Euro-Land unmittelbar
miteinander verglichen werden. Das wird die Konkurrenz verschärfen.
- Durch Aufrunden von „krummen" Beträgen in
Euro und Cent werden die Preise steigen.
- Eine gemeinsame Währung kann solange nicht funktionieren,
wie jeder EU-Staat weiterhin selbstständig in Wirtschafts-
und Finanzfragen entscheidet und es keine gemeinsame europäische
Regierung gibt.
- Eine gemeinsame Währung wird die Teilnehmerstaaten
zwingen, ihre Finanz- und Wirtschaftspolitik stärker
aufeinander abzustimmen. Dadurch wird auch das politische
Zusammenwachsen der EU-Staaten beschleunigt.
- Die gemeinsame Währung wird einen Wachstumsschub
für Europa bringen und seine wirtschaftliche Stellung
in der Welt stärken.
- In schon jetzt wirtschaftlich schwachen EU-Ländern
kann sich durch die Umstellung auf den Euro die Arbeitslosigkeit
erhöhen. Sie werden dann zusätzliche Unterstützungszahlungen
aus der EU-Kasse verlangen.
- Wenn ein Euro-Land über seine Verhältnisse
lebt, müssen das die Partner, also auch die Deutschen,
mit bezahlen.
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Zeitlupe
38, Europa, Bonn 2000, S. 19
b) Einstellungen und Erwartungen
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Am 1. Januar 1999 wurde in Deutschland der
Euro als Währung eingeführt. Finden Sie
das gut, oder finden Sie das nicht gut?
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Oktober 2000
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Mai 2001
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jünger als 24
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gesamt
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jünger als 24
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gesamt
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finde ich gut
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48
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33
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44
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38
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finde ich nicht gut
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50
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62
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51
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56
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weiß nicht
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2
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5
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5
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6
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Werden durch den Euro die Kosten für
die Lebenshaltung eher steigen, eher fallen, oder
wird sich dadurch nicht viel ändern?
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März 2000
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Mai 2001
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jünger als 24
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gesamt
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jünger als 24
|
gesamt
|
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steigen
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32
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39
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64
|
68
|
|
fallen
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7
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5
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7
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4
|
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nicht viel ändern
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56
|
50
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29
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25
|
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weiß nicht
|
5
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6
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–
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3
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Wird der Euro langfristig eine erfolgreiche
Währung sein?
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Oktober 2000
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Mai 2001
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jünger als 24
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gesamt
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jünger als 24
|
gesamt
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ja
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58
|
47
|
65
|
59
|
|
nein
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38
|
44
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28
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28
|
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weiß nicht
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4
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10
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7
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13
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Mitteilungen des Bundesverbandes deutscher Banken, Juni
2001
C 3 Umrechnungskurse für 1 Euro
 Deutsche
Bundesbank 12/2000, Faltblatt der Euro ist da
C 4 Die Umstellung
Die Währungsunion ist keine Währungsreform, sondern
lediglich eine Währungsumstellung. Durch die Umstellung
auf den Euro wird niemand ärmer oder reicher. Alle Geldwerte,
ob Guthaben oder Schulden, Mieten oder Einkommen und auch alle
Preise, werden spätestens im Jahr 2002 in Euro ausgedrückt.
Die Umstellung erfolgt zum offiziellen Umrechnungskurs. Die
dreijährige Umstellungsphase (1. Januar 1999 bis 31. Dezember
2001) soll den Übergang für Verbraucher und Wirtschaft
erleichtern. Für den Euro sprechen viele Gründe: Es
entfallen Umtauschgebühren und Wechselkursrisiken zwischen
den beteiligten Ländern. Unternehmer haben somit eine verlässlichere
Kalkulationsgrundlage für Investitionen und Handel. Der
Verbraucher kann von mehr Wettbewerb profitieren. Der größere
Finanzmarkt schafft mehr Anlagemöglichkeiten. Zudem kann
sich die europäische Währung zu einer wichtigen Währungsreserve
für andere Länder entwickeln. Viele Vorteile wird
es aber nur geben, wenn die Geldwertstabilität in allen
teilnehmenden Ländern dauerhaft gesichert ist.
Deutsche Bundesbank 12/2000, Faltblatt der Euro ist da
C 5 Die Entwicklung des Außenwerts

Der Euro hat seit seiner Einführung vor fast zweieinhalb
Jahren deutlich an Gewicht verloren. So sank der Außenwert
der Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar um
28 Prozent.
C 6 Preisstabilität im Vergleich

Europäische Zentralbank, Monatsbericht Mai 2001,
S. 44
C 7 Wirtschaftswachstum 2000
Große Spannbreite: EU-Wirtschaftsdaten 2000
 Der
Spiegel Nr. 23 vom 2.6.2001, S. 106
C 8 Die Maastricht-Kriterien
 Europa
in 100 Stichworten. Hrsg. vom Presse- und Informationsamt der
Bundesregierung, Bonn 1999, S. 139
C 9 Zielwerte erreicht?
 Quelle:
EWI 2001; Bundesverband deutscher Banken, Schulbank 5/2001
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