E 15 - E 16 Biotechnologie
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Chemie auf dem ökologischen Prüfstand
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Allmählich Abkehr von umweltschädlichen
Methoden - Produktionsprozesse neu durchdacht |
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Die Chemie hat den Machbarkeitswahn der ersten Nachkriegsjahrzehnte abgelegt. Nach Katastrophen wie Seveso und Bophal sind chemische Prozesse unter die ökologische Lupe gekommen. Die Zukunft gehört der "grünen Chemie". |
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Prinzipien der "grünen Chemie" |
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- Bevorzugter Gebrauch erneuerbarer Rohstoffe, die weniger gefährlich für die menschliche Gesundheit sind und die Umwelt weniger belasten
- Gebrauch von weniger schädlichen Reagenzien, die zudem - wenn immer möglich - katalytisch wirken
- Anwendung natürlicher Verfahren wie enzymatischer, katalytischer oder biotechnologischer Prozesse
- Entwicklung und Anwendung von Lösungsmitteln, die eine Alternative zu derzeit gebräuchlichen flüchtigen organischen, chlorhaltigen oder sonst umweltschädlichen Lösungsmitteln darstellen
- Entwicklung von Chemikalien, die die Toxizität des Produkts minimieren, ohne die Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen
- Entwurf von Reaktionsbedingungen, die die Selektivität des Produkts erhöhen und den Trennungsaufwand vermindern
- Entwurf chemischer Prozesse, die den Energieaufwand vermindern. Dies verringert auch die Auswirkungen des großen Energieverbrauchs auf die Umwelt.
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Stuttgarter Zeitung, 18. Januar 2003 (Paul Janositz)
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E 16 |
Abwasserreinigung durch Mikroorganismen |
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Fonds der chemischen Industrie (Hrsg.): Biotechnologie, Gentechnik, Frankfurt M. 1996, S. 90 |
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