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Zeitschrift Staunen, was die Zukunft
und Technik Heft 3/2003 |
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D 3 - D 8 Bauen und Wohnen
Die Vorteile im Überblick
Solar-Passivhäuser brauchen nur noch ein Zehntel der Heizwärme, die bereits sehr gut isolierte Niedrigenergiehäuser benötigen. Der Heizwärmebedarf eines Einfamilienhauses - ohne die Warmwasserbereitung - lässt sich auf zehn Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr senken. Diese Energiemenge entspricht dem Heizwert von einem Liter Öl. Man spricht deshalb vom "Ein-Liter-Haus". Bei Solar-Passivhäusern werden bereits bekannte Technologien neuartig kombiniert: die passive Nutzung der Solarenergie durch große Fenster in Südrichtung (inklusive Abschattungseinrichtungen für den Sommer), eine sehr gute Isolierung der Wände und Fenster sowie Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Hinzu kommt eine neuartige Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft. Die besten Häuser haben einschließlich der Warmwasserbereitung einen Verbrauch von 10,2 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr inklusive Wärmepumpen- und Heizstrom. Diese in Baden-Württemberg entwickelten Häuser sind rekordverdächtig, denn sie haben den niedrigsten Gesamtverbrauch in Deutschland. Dabei wird viel Energie mit geringen Mehrkosten eingespart, da die Warmwasserheizung (Heizkörper und Kessel) entfällt.
EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
Die meisten Produzenten bringen die CIS-Schicht in mehreren, nacheinander geschalteten Verdampfungsschritten auf. Das erfordert eine Produktionsanlage mit mehreren getrennten Prozessstufen. Weltweit einzigartig verfolgt Würth Solar ein neuartiges, ursprünglich vom Institut für Physikalische Elektronik der Universität Stuttgart und vom Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung entwickeltes Verfahren, in dem die CIS-Schicht in einem einzigen Verdampfungsschritt aufgebracht wird (so genannte Co-Verdampfung). Das ergibt eine wesentlich verkürzte Produktion und hat damit besonders günstige wirtschaftliche Perspektiven.
Das Grundprinzip einer Brennstoffzelle ist sehr einfach: Wasserstoff und Sauerstoff verbinden sich zu Wasser. Bei dieser chemischen Reaktion entsteht zusätzlich elektrische Energie und Wärme. Eine Membran verhindert, dass Wasserstoff und Sauerstoff in direkten Kontakt kommen. Die aus dem Schulunterricht bekannte Knallgasreaktion ist somit nicht möglich. Nur Ionen können durch die Membran wandern (ähnlich den Vorgängen in einer Batterie). Die Elektronen müssen den Weg über die Leitungen nehmen: Es fließt elektrischer Strom!
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) Baden-Württemberg; www.zsw-bw.de
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