Zeitschrift 

Staunen, was die
Zukunft bringt


Beiträge der Technik zu einer nachhaltigen Entwicklung

Zukunft und Technik
Produktion
Mobilität
Bauen und Wohnen
Biotechnologie
 

Heft 3/2003 
Hrsg.: LpB



 

Inhaltsverzeichnis

C 5 - C 13 Mobilität


C 5 Neue Bus-Generation

 

Citaro Stadtbus 2003

Bild: DaimlerChrysler

 

In den folgenden Städten werden nach Angaben von DaimlerChrysler bald Citaro-Brennstoffzellen-Busse zum Einsatz kommen:

  • Reykjavik (Island),
    Sozio-ökonomische Untersuchung des Transportsystems, H2-Elektrolyse mit Wasserkraft und Geothermie

  • Stockholm (Schweden),
    Erprobung unter kalten Klimabedingungen, H2-Elektrolyse mit Wasserstoff

  • Hamburg (Deutschland),
    Erprobung in topografisch ausgeglichenem Umfeld, H2-Elektrolyse mit Windkraft

  • London (Großbritannien),
    Erprobung in milden Klimazonen, Einsatz von Flüssigwasserstoff

  • Amsterdam (Niederlande),
    Erprobung im lokalen Nahverkehrssystem, H2-Elektrolyse mit "grünem Strom"

  • Luxemburg,
    Erprobung im lokalen Verkehrssystem, Bezug des Wasserstoffes von Gaslieferanten

  • Stuttgart (Deutschland),
    Erprobung in topografisch anspruchsvollem Umfeld, H2-Erzeugung durch Dampfreformierung von Erdgas

  • Porto (Portugal),
    Erprobung unter warmen Klimabedingungen, H2-Erzeugung durch Dampfreformierung von Erdgas

  • Madrid (Spanien),
    Erprobung unter warmen Klimabedingungen, Bezug des Wasserstoffes von Gaslieferanten

  • Barcelona (Spanien),
    Erprobung unter warmen Klimabedingungen, H2-Elektrolyse mit Solarenergie

 

C 6 Das Wasserstoffzeitalter

Im September 2002 hat die Europäische Union einen langfristigen Plan zum Übergang von der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zur vollständig integrierten Wasserstoffwirtschaft angekündigt. Deutschland wird wahrscheinlich der größte Nutznießer dieser neuen mutigen EU-Initiative sein. Deutsche Firmen und Forschungseinrichtungen führen Europa beim Rennen um die Wasserstoffwirtschaft bereits an. Deutschlands Autoindustrie befindet sich bei der Entwicklung von mit Wasserstoff angetriebenen Autos auf gutem Wege. Die ersten Autos werden schätzungsweise in weniger als sieben Jahren auf den Massenmarkt gebracht werden.

Deutschlands Entwicklungserfahrung bei Windkraft und anderen erneuerbaren Energietechnologien verschafft ihm beim Aufbau eines integrierten Wasserstoffenergieregimes eine hervorragende Ausgangsposition. Mit einer weltweit führenden chemischen Industrie und einer Ingenieurskunst der Weltklasse ist Deutschland ideal geeignet, die Welt in das Wasserstoffzeitalter und in die dritte industrielle Revolution zu führen.

Jeremy Rifkin (Zukunftsforscher der EU), in: Süddeutsche Zeitung, 10.3.2003

 

C 7  Auto mit alternativem Antrieb

 

Bild: DaimlerChrysler AG, Stuttgart

 

C 8 Kraftstoff- und Antriebssysteme im Fahrzeug

 

Im Verbrennungsmotor werden gasförmige oder flüssige Kraftstoffe verwendet. Der Elektromotor wird mit Strom aus einer Batterie angetrieben. Elektrische Energie kann aber auch schadstofffrei in einer Brennstoffzelle aus Wasserstoff oder Methanol erzeugt werden. Um Brennstofffahrzeuge zu betreiben, bevor eine flächendeckende Wasserstoffversorgung eingerichtet ist, werden Reformer - "kleine Chemiefabriken" - entwickelt, welche z.B. Benzin in Wasserstoff umwandeln.

 

ADACsignale, Informationen und Tipps für die Schule, Ausgabe 22/2001, S. 6

 

C 9 Reduktion von Emissionen

 

Durch die Einführung von Katalysatoren konnten die Emissionen von NOx und HC stark reduziert werden, durch ständiges Verbesserungen und strengere Abgasnormen wird dieser Trend noch einige Jahre anhalten.

Durch die Verwendung benzolarmer Kraftstoffe, Katalysatoren und durch innermotorische Maßnahmen (Brennraumgestaltung, Verlauf der Kraftstoffeinspritzung u.Ä.) konnten die Emissionen von Benzol und Dieselruß deutlich verringert werden.

ADAC signale, Informationen und Tipps für die Schule, Ausgabe 22/2001, S. 4

 

C 10 Lkw auf die Schiene

Wegberg (dpa) - Mit einem führerlosen Lastwagen auf der Schiene will Siemens die Straßen vom Güterverkehr entlasten. Der neu entwickelte "Cargo Mover" solle regionale Gütertransporte bis zu 150 Kilometer übernehmen, teilte der Hersteller von Schienentechnik am Mittwoch mit. Das vollautomatische Schienenfahrzeug mit der Kapazität von zwei Lastwagen finde seine Strecke mit Daten, die per Mobilfunk übertragen werden. Die Neuentwicklung, die in drei Jahren marktreif sein soll, sei eine Antwort auf den drohenden Verkehrsinfarkt auf den Straßen.

Der Schienen-Lastkraftwagen könne vom Kunden wie ein normaler Lkw angefordert werden. Der Versender gebe das Fahrziel ein und drücke den Startknopf. Über Mobilfunk nehme das System Kontakt zum Betriebsleitsystem ETCS auf und empfange seine Daten für die Fahrt. Werde ein Hindernis erfasst, könne der Schienen-Lkw bei langsamen Fahrten rechtzeitig stoppen. Wegen des geringen Rollwiderstandes verbrauche das vollautomatische Fahrzeug rund 30 Prozent weniger Kraftstoff als ein Lkw auf der Straße.

dpa-Meldung, Dezember 2002

 

C 11 Die Schienenflitzer

Mit Tempo 350 durch Europa: Hochgeschwindigkeitsstrecken werden vernetzt.

Die Eisenbahn drückt aufs Tempo. Auto und Flugzeug will sie in Europa den Rang abfahren. Bis zum Jahr 2020 sollen die EU-Metropolen durch ein 10 000 Kilometer langes Netz von Hochgeschwindigkeitsstrecken verknüpft werden.
Zügig in die Zukunft: Der Talgo 350 soll die Spanier künftig rasant durchs Land tragen.
Sonntag Aktuell, 9. März 2003 (S) 

Bild: Lindhorst

 

C 12 Lärmflächen

 

Früher
Heute

Generalverkehrsplan des Landes Baden-Württemberg, 1995

 

C 13

 

Bild (Stuttgart), 16. August 2002

 


 


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