Zeitschrift 

Staunen, was die
Zukunft bringt


Beiträge der Technik zu einer nachhaltigen Entwicklung

Zukunft und Technik
Produktion
Mobilität
Bauen und Wohnen
Biotechnologie
 

Heft 3/2003 
Hrsg.: LpB



 

Inhaltsverzeichnis

B 10 - B 18 Produktion


B 10 Produktivitätssteigerung seit 1950

 

Getreideernte mit Sense und Sichel, aufgenommen Anfang der fünfziger Jahre.
Mähdreschereinsatz bei Aspach im Rems-Murr-Kreis, Juli 2002. Bilder: dpa

 

B 11 Gegen den Hunger in der Welt

 

Weiteres zum Thema im Internet: www.fao.org

 

B 12 Entwicklung von 1950 bis 1996

 

Mythos Jahrhundertwende, Hrsg.: Landesmuseum für Technik und Arbeit, Nomos-Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000, S. 233

 

B 13 Computer helfen den Bauern

 

     
   
     
  Aus der Landwirtschaft von morgen sind moderne Technologien nicht wegzudenken   
 

Bild: Beate Kraufmann

 
   

Renningen, Kreis Böblingen - Precision Farming ist das Schlagwort in der Landwirtschaft der Zukunft. Computergesteuerte Landmaschinen erkennen, ob es Pflanzen an Wasser oder eher an Dünger mangelt. Felder lassen sich so besser bewirtschaften.

 
   

Reges Interesse zeigten Forscher aus Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg sowie Vertreter aus der Industrie, den Ministerien und den Regierungspräsidien an dem Workshop "Precision Farming" der Universität Hohenheim.

Bisher sei es so, dass Landwirte in der Regel ihre Felder einheitlich bewirtschafteten ... Aber Feld ist nicht gleich Feld. Und selbst auf ein- und demselben Ackerstück haben Pflanzen unterschiedliche Bedürfnisse. Die lassen sich dank moderner Techniken präzise ermitteln. Sensoren messen bei Pflanzen beispielsweise die Lichtreflexion, erklärt Simone Graeff. Diese ändere sich bei Wassermangel charakteristisch. Fehlt auf einem Teil der Anbaufläche das lebensnotwendige Nass, so benötigen Pflanzen auf einem anderen Teilstück vermehrt Stickstoff. Wie viel Dünger fürs Wachstum nötig ist, rechnen die computergestützten Maschinen exakt aus.

 

 
 

Stuttgarter Nachrichten, 22. Mai 2003 (Birgit Klein)

 

 

B 14 Steigende Tendenz

 

 

B 15 Integrierter Pflanzenbau

 

Pflanzenschutz für Mensch und Natur / Hrsg.: Industrieverband Agrar, Frankfurt, S. 22

 

B 16 Fortschritt
Immer mehr Menschen leben von immer weniger Ackerfläche Bayer AG: Nahrung für alle, S. 9

 

B 17 Gelbes Stroh statt Schwarzes Gold

 

Stromerzeugung, Kraftstoffersatz oder Grundlage für Chemikalien: Stroh und andere biogene Reststoffe können fossile Energieträger ersetzen.

Das Forschungszentrum Karlsruhe entwickelt und testet Verfahren zur Nutzung von Biomasse als Ersatz für fossile Energieträger.

 

B 18 Alternativer Treibstoff

 

     
 

Bio-Bauer sehen sich mit Pflanzen-Antrieb auf dem richtigen Weg

 
  Treibstoff für Traktoren aus Raps oder Blumen: Zwischenbilanz des Berliner Modellversuchs gibt Befürwortern Schwung

 

 
  Von Joachim Haas-Feldmann  
     
  Ein Modellprojekt des Berliner Verbraucherministeriums zielt darauf ab, Traktoren klimaschonend mit Pflanzenöl zu betreiben, das Bauern aus selbst angebautem Raps oder Sonnenblumen gewinnen. Die jetzt gezogene Zwischenbilanz ermutigt nach Ansicht des Modell-Initiators Hans-Josef Fell dazu, dass der Bund die Praxistauglichkeit an insgesamt 1000 Schleppern beweist und nicht nur an bisher 116.

Fell träumt davon, dass letztlich alle Bauern in Deutschland hunderttausende Schlepper mit selbst gepresstem Öl aus selbst angebauten Pflanzen betreiben.

Dabei bleibe die gesamte Wertschöpfungskette bei den Landwirten, glaubt der Bundestagsabgeordnete der Bündnisgrünen und Vorstandsmann der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, die der Bund als Projektträgerin eingeschaltet hat

 
     
 

 

Frankfurter Rundschau, 10. April 2003 (Auszug)

 

 


 


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