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Zeitschrift Staunen, was die Zukunft
und Technik Heft 3/2003 |
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B 1 - B 9 Produktion
Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg (Hrsg.): Meet the future. Didaktische Illustrierte zur Ausstellung Erde 2.0, Stuttgart 2002, S. 8 f.
Nanotechnik gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Viel wird ihr zugetraut: Sie könne fast jedes Produkt revolutionieren, das es heute auf dem Markt gibt, versichern Forscher und Entwickler. Ein Auspuff würde nicht mehr rosten. Die Zahnpaste könnte Zähne glätten. Medikamente würden ihren Weg durch den Körper besser finden und Fenster müsste auch niemand mehr putzen. Es sind Revolutionen im kleinsten Maßstab. Nanotechniker arbeiten mit Molekül- oder Atomgruppen von 0,1 bis 100 Nanometern. Sie sind bis zu 10 000-mal kleiner als ein Haar. Diese kleinsten Teile besitzen vollkommen andere Eigenschaften als das Material selbst. Die Forscher manipulieren die Teilchen gezielt, um neue Materialien und ultradünne Schichten herzustellen oder Oberflächen präzise zu bearbeiten ... Schon jetzt sehen amerikanische Experten deutsche Forscher und Unternehmen an der Weltspitze. Positive Einflüsse auf den Arbeitsmarkt Deutschland in der Welt, auf die Erforschung unheilbarer Krankheiten und sogar auf die Umwelt könne die Nanotechnik haben - so lauten die Hoffnungen, die Referenten des Bundesforschungsministeriums in einer Studie zusammenfassten. Während die ersten Entwicklungen in der Materialwirtschaft, wie kratzfeste Lacke für Autos, gerade auf den Markt kommen, werden die meisten pharmazeutischen Entwicklungen, wie Krebsbehandlungen durch das Injizieren von Nanoteilchen frühestens in fünf bis zehn Jahren abgeschlossen sein. Die Zeit, 6. Juni 2002
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