Zeitschrift 

 

Demokratie (er-)leben

Ein Prinzip in Gesellschaft und Politik

 

Heft 2/3-2006, 
Hrsg.: LpB



 

Inhaltsverzeichnis

D6

Vier deutsche Bundeskanzler - vier politische Karrieren in der Demokratie


 

D6 Vier deutsche Bundeskanzler - 
vier politische Karrieren in der Demokratie

Aufgewachsen in der DDR

Angela Merkel (CDU) amtiert seit Herbst 2005 als Bundeskanzlerin.

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1990: Angela Merkel als stellvertretende Sprecherin der letzten DDR-Regierung.

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Angela Merkel wird am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren, wächst aber in der DDR auf. Ihr Vater, ein evangelischer Pfarrer, und ihre Mutter, eine Fremdsprachenlehrerin, ziehen kurz nach der Geburt von Angela Merkel in die DDR. Der Vater glaubt, als Geistlicher der religionsfeindlichen Haltung in der DDR entgegenwirken zu können. Der Neuanfang ist für die Familie nicht leicht. Von Anfang an gilt der Vater als Gegner des Systems und wird von der Stasi beobachtet. Als Ehefrau eines Pfarrers darf die Mutter nicht ihrem Beruf nachgehen. Auch Angela Merkel erfährt in der Schule Benachteiligungen. Um diesen zu entgehen, tritt sie in die Jugendverbände der DDR ein. Politisch bleibt sie aber unauffällig, auch um die Aussichten auf einen Studienplatz nicht zu gefährden.

Studium und Beruf

Als Angela Merkel 1973 nach dem Abitur eine Zusage für einen Studienplatz hat, fühlt sie sich sicher. Bei der Abschlussfeier der Klasse wagt sie mit Mitschülern eine Abweichung vom Programm. Sie tragen ein satirisches Gedicht vor und singen die Internationale auf Englisch. Die Klasse wird von der Stasi verhört; es droht der Verlust der zugesagten Studienplätze. Nur das beherzte Eintreten der Eltern bei den DDR-Behörden kann dies verhindern. Noch im selben Jahr beginnt Angela Merkel in Leipzig ihr Studium der Physik. Während eines Studienaustausches mit der Sowjetunion lernt sie ihren späteren Mann Ulrich Merkel kennen. Nach dem Studienabschluss zieht das Paar nach Ost-Berlin, wo Angela Merkel als Physikerin arbeitet. 1982 lassen sich Angela und Ulrich Merkel scheiden. Drei Jahre später schließt die Physikerin ihre Doktorarbeit ab.
Als 1989 das DDR-Regime zusammenbricht, engagiert sich Angela Merkel in der Partei Demokratischer Aufbruch (DA). Sie legt ihren Beruf nieder und wird bald Pressesprecherin der Partei. Nach der letzten Wahl in der DDR wird sie stellvertretende Regierungssprecherin der letzten DDR-Regierung unter Lothar de Maizière.

Politische Karriere im wiedervereinigten Deutschland

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gelingt dem politischen Talent Angela Merkel eine rasche Karriere. 1990 zieht sie für die CDU, in der die Partei des Demokratischen Aufbruchs inzwischen aufgegangen ist, als Direktkandidatin in den Bundestag ein. Unter Bundeskanzler Helmut Kohl wird sie Ministerin für Frauen und Jugend. 1991 wird sie zur stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-CDU und zwei Jahre später auch zur Vorsitzenden des CDU-Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Nach dem Wahlerfolg von CDU und FDP bei der Bundestagswahl 1994 ist sie bis 1998 Umweltministerin im Kabinett Kohl.
1998 wird die CDU nach 16 Jahren Regierungsarbeit auf die Oppositionsbank verwiesen. Die Partei ist im Umbruch. Angela Merkel wird Generalsekretärin der CDU. Im selben Jahr heiratet sie ihren langjährigen Lebensgefährten, den Chemieprofessor Joachim Sauer. Als 1999 bekannt wird, dass führende Mitglieder der CDU an Verstößen gegen das Parteienfinanzierungsgesetz beteiligt waren, kommt die Stunde von Angela Merkel. Ihr glaubwürdiger Einsatz zur Aufklärung der Vorfälle findet Anerkennen in der CDU und in der Bevölkerung. 2000 wird sie zur Bundesvorsitzenden der CDU gewählt. Die erste Frau an der Spitze der Partei steht für einen politischen Neuanfang. Nach der Bundestagswahl 2002 führt sie zusätzlich noch ihre Fraktion im Bundestag an.
Als im Herbst 2005 vorgezogene Bundestagswahlen stattfinden, kann sich Angela Merkel als Kanzlerkandidatin durchsetzen. Nach dem Wahlsieg der CDU wird sie im Bundestag zur Kanzlerin gewählt und bildet eine große Koalition aus CDU und SPD. Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte wird das Land von einer Frau regiert.


In der Nachkriegsnot aufgewachsen

Gerhard Schröder (SPD) war von 1998 bis 2005 der siebte deutsche Bundeskanzler.

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1978: Gerhard Schröder als Bundesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos).

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Gerhard Schröder wird am 7. April 1944 in Mossenberg in Niedersachsen als zweites Kind von Fritz und Erika Schröder geboren. Der Vater ist Arbeiter und fällt im Zweiten Weltkrieg. Die Zeit nach dem Ende des Krieges ist für die Familie hart. Zuerst kommt sie bei Bauern unter, wo sie für eine bescheidene Unterkunft bei der Ernte und im Stall hilft. 1947 heiratet die Mutter den Arbeiter Paul Vossler und bringt drei weitere Kinder zur Welt. Schon bald aber erkrankt der Stiefvater schwer. Gerhard Schröder muss als ältester Sohn die Rolle des Familienoberhaupts übernehmen und Geld verdienen. 1958 schließt er die Hauptschule mit guten Noten ab. Das Schulgeld verhindert den Wunsch, das Gymnasium zu besuchen. Gerhard Schröder macht eine Lehre als Einzelhandelskaufmann und arbeitet anschließend in Göttingen in einer Eisenwarenhandlung. Abends macht er den Realschulabschluss nach. Schon 1963 tritt der 19-Jährige in die SPD ein und opfert seine Wochenenden der Parteiarbeit. Ab 1964 erhält er eine Halbwaisenrente und kann nun das Abitur nachholen. Mit der Arbeit auf Baustellen verdient er sich Geld dazu.

Studium und politisches Engagement

Dem Abitur folgt 1966 ein Jurastudium und der Eintritt in die Studentenorganisation der SPD. 1968 heiratet er die Bibliothekarin Eva Schuhbach. Der 68er-Studentenbewegung steht Gerhard Schröder kritisch gegenüber. Zu theoretisch sei ihm das alles, meint er später. Er engagiert sich bei den Jusos und wird bald deren Vorsitzender in Göttingen. 1971 schließt er sein Studium ab und beginnt bei einem Anwalt in Hannover. Auch hier wird er wenig später Vorsitzender der Jusos. 1976 bekommt Gerhard Schröder seine Zulassung als Anwalt; inzwischen ist er zum zweiten Mal verheiratet.

Politische Karriere

1977 wird Gerhard Schröder zum Bundesvorsitzenden der Jusos gewählt. Er vertritt eine gemäßigte Linie und nähert die Jugendorganisation der SPD ihrer Mutterpartei an. 1978 eröffnet er eine eigene Anwaltskanzlei. Bei seiner Tätigkeit als Anwalt zeigt er eine Nähe zur Friedensbewegung und zu Atomkraftgegnern. 1980 wird Gerhard Schröder als Direktkandidat in den Bundestag gewählt. 1983 gelingt ihm dies nur über einen Listenplatz. Inzwischen ist er das dritte Mal verheiratet.

1986 setzt sich Gerhard Schröder als Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen durch. Nach einer knappen Niederlage wird er Fraktionsvorsitzender im Landtag von Hannover. Sein Bundestagsmandat legt er nieder. Im selben Jahr noch wird er Mitglied im Bundesvorstand und im Präsidium der SPD. Vier Jahre später tritt er erneut in Niedersachsen an und wird nun Ministerpräsident einer rot-grünen Landesregierung. 1994 gelingt ihm die Wiederwahl und die Wahl zum Landesvorsitzenden seiner Partei. 1997 heiratet er ein viertes Mal, nun die Journalistin Doris Köpf. Sie hat bereits eine Tochter; später adoptiert das Paar eine weitere Tochter.

Kanzler einer rot-grünen Regierung

1998 tritt Gerhard Schröder erstmals als Kanzlerkandidat der SPD an. Er wird siebter Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und Chef einer rot-grünen Regierung. 1999 wird er SPD-Bundesvorsitzender. 2002 wird er als Kanzler wiedergewählt. Seine größte Aufgabe ist es, den Sozialstaat zu reformieren ("Agenda 2010"). Mit dieser Herausforderung gerät er in seiner Partei in Bedrängnis und gibt 2004 den Parteivorsitz ab. Nach einer Reihe von verlorenen Landtagswahlen sieht er 2005 den Rückhalt seiner Regierung schwinden und stellt im Bundestag die Vertrauensfrage. Es kommt zu vorgezogenen Bundestagswahlen, die die SPD im September 2005 verliert. Gerhard Schröder tritt von seinen politischen Ämtern zurück. Er lebt heute mit seiner Familie in Hannover und arbeitet für eine Schweizer Verlagsgruppe sowie für eine deutsch-russische Pipeline-Gesellschaft.


Eine früh beendete Kindheit

Helmut Kohl (CDU) war von 1982 bis 1998 deutscher Bundeskanzler.

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3. Oktober 1990: Helmut Kohl bei der Feier der deutschen Wiedervereinigung in Berlin.

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Helmut Kohl wird am 3. April 1930 in Ludwigshafen als das dritte und letzte Kind von Hans und Cäcilie Kohl geboren. Der Vater kommt aus einfachen Verhältnissen und arbeitet als Finanzbeamter, die Mutter ist streng katholisch. Ab 1940 besucht Helmut Kohl das Gymnasium. Schon nach einem der ersten Luftangriffe der Alliierten hilft er als Mitglied der Schülerfeuerwehr dabei, Tote zu bergen. Nach seinen eigenen Worten beenden diese schlimmen Erfahrungen seine Kindheit. 1943 werden die Schulen geschlossen und ab Ende 1944 wird er bei Salzburg als Flakhelfer ausgebildet. Hier erlebt er den Zusammenbruch des NS-Regimes und macht sich zu Fuß auf den Nachhauseweg.

1946 setzt der über 1,90 Meter große 16-Jährige gegenüber seinen Eltern durch, dass er wieder das Gymnasium besuchen kann. Seine Schulleistungen sind eher durchschnittlich, aber er ist ein Organisationstalent. So organisiert er, dass seine Klasse den durch den Krieg beschädigten Raum selbst renoviert, was ihm wohl das durch die französische Besatzungsmacht eingeführte Amt des Klassensprechers einbringt. Helmut Kohl zeigt sich sehr interessiert an der entstehenden Demokratie. 1947 ist er Mitbegründer der Jungen Union in Ludwigshafen. Ein Jahr später tritt er in die CDU ein. 1948 lernt er seine spätere Ehefrau Hannelore Renner kennen.

 

Aufstieg in der Landespolitik

1950 besteht Helmut Kohl sein Abitur und studiert in Frankfurt, dann in Heidelberg. Sein Studium finanziert er durch Arbeiten. 1953 wird er zum Schriftführer des Kreisverbandes CDU-Pfalz gewählt, ein Jahr später wird er stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union in Rheinland-Pfalz. Auch dem Landesvorstand der CDU gehört er an. 1958 schließt er seine mit sehr gut benotete Doktorarbeit über die Parteien in der Region nach dem Zweiten Weltkrieg ab.

Ab 1959 arbeitet Helmut Kohl als Referent des Verbandes der Chemischen Industrie in Ludwigshafen. Im selben Jahr wird er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes und Abgeordneter im Landtag von Rheinland-Pfalz. Hier wird er schon 1961 zum stellvertretenden Vorsitzenden seiner Fraktion gewählt, ein Jahr später zum Vorsitzenden. Helmut und Hannelore Kohl heiraten 1960. 1963 und 1965 kommen die Söhne Wolfgang und Peter zur Welt. 1966 wird Helmut Kohl Vorsitzender des Landesverbandes und Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Als er 1969 dann Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wird, gibt er seine bisherige Tätigkeit in der Chemischen Industrie auf. Er ist nun außerdem stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, bis er 1973 zum Vorsitzenden seiner Partei gewählt wird.

Kanzlerkandidat der CDU/CSU

Die CDU/CSU wird 1976 mit Helmut Kohl als Kanzlerkandidat zur stärksten Partei. Die Regierung bildet jedoch Helmut Schmidt (SPD) mit der FDP. Helmut Kohl tritt von seinem Amt als Ministerpräsident zurück und wird Vorsitzender der Oppositionsfraktion im Bundestag. 1982 gelingt es ihm dann, mit Stimmen der FDP-Fraktion Helmut Schmidt durch ein konstruktives Misstrauensvotum abzulösen.

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 1983 wird Helmut Kohl in seinem Amt bestätigt, erneut bei der Wahl 1987. Als Kanzler ist er am Aufbau Europas und am guten Verhältnis zu Frankreich entscheidend beteiligt. Das wichtigste Ereignis seiner Amtszeit ist die deutsche Wiedervereinigung 1989/90. Seine Verdienste dabei bescheren ihm bei der ersten gesamtdeutschen Wahl 1990 eine deutliche Mehrheit. Auch 1994 wird er erneut in seinem Amt bestätigt. 1998 verlieren CDU und CSU jedoch die Bundestagswahlen.

Helmut Kohls Amtszeit dauerte insgesamt 16 Jahre. Bis heute ist er damit der Bundeskanzler mit der längsten Amtszeit in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sein Amt als Ehrenvorsitzender der CDU musste er jedoch 1999 wegen Verstößen gegen das Parteienfinanzierungsgesetz niederlegen. Helmut Kohl lebt heute in Oggersheim bei Ludwigshafen.


Jugend und Kriegsdienst im NS-Deutschland

Helmut Schmidt (SPD) war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler.

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16. Mai 1974: Helmut Schmidt wird im Bundestag als Bundeskanzler vereidigt.

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Helmut Schmidt wird am 23. Dezember 1918 in Hamburg geboren. Der Vater hat sich vom Helfer in einer Anwaltskanzlei zum Handelslehrer hochgearbeitet. Der sportliche und musisch begabte Helmut Schmidt malt, ist begeisterter Ruderer und ein begabter Klavierspieler. Im Alter von elf Jahren lernt er Hannelore Glaser kennen, die sich selbst "Loki" nennt. Sie wird später seine Ehefrau. 1933 will Helmut Schmidt in die Hitlerjugend (HJ) eintreten. Der Vater verbietet ihm dies jedoch, weil der Großvater des Jungen ein Jude war. Helmut Schmidt tritt 1934 trotzdem ein, wird aber 1936 suspendiert, weil er immer wieder "meckert". 1937 macht er sein Abitur und muss dann die zweijährige Wehrpflicht antreten. 1940 wird er Offizier und muss für zwei Jahre an die Front nach Russland. 1942 heiraten Helmut Schmidt und "Loki" Glaser. 1944 kommt der Sohn Moritz zur Welt. Seit der Heirat arbeitet Helmut Schmidt im Reichsluftfahrtministerium in Berlin. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wird die Gestapo auf frühere unbedachte Äußerungen Schmidts aufmerksam. Ein befreundeter General rettet ihn durch die Versetzung an die Front. Dort erreicht ihn die Nachricht, dass Moritz an einer Hirnhautentzündung gestorben ist.

Politisches Engagement in der SPD

Das Kriegsende erlebt Helmut Schmidt in britischer Gefangenschaft. Hier wird er zum überzeugten Sozialdemokraten, weil, so Schmidt, die Kameradschaft im Krieg der Solidarität im Frieden gleiche. Nach dem Krieg beginnt er ein Studium der Volkswirtschaftslehre und tritt 1946 der SPD bei. Von 1947 bis 1948 ist er Vorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS). Inzwischen ist die Tochter Susanne zur Welt gekommen.

Hamburger Innensenator und Minister in Bonn

1953 wird Helmut Schmidt das erste Mal in den Bundestag gewählt; 1957 erneut, dieses Mal mit einem Direktmandat. 1961 kehrt er nach Hamburg zurück und wird dort Innensenator. Nach der Sturmflut, die Hamburg 1962 verwüstet, erlangt er durch sein umsichtiges Krisenmanagement bundesweit Bekanntheit und geht 1965 wieder in den Bundestag. Nach dem Wahlsieg der SPD-FDP-Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt wird er 1969 Verteidigungsminister und später Minister für Wirtschaft und Finanzen.

Bundeskanzler in schwierigen Zeiten

1974 wird Helmut Schmidt zum Bundeskanzler gewählt. Er steht vor großen Herausforderungen im Kampf gegen die Wirtschaftskrise und gegen den linksextremen Terrorismus der RAF. Er bewährt sich jedoch als Krisenmanager und wird 1980 erneut zum Kanzler einer SPD-FDP-Regierung gewählt. Dieses Bündnis hält bis 1982, als CDU/CSU und FDP erfolgreich ein konstruktives Misstrauensvotum gegen ihn durchführen.

Seit 1983 ist Helmut Schmidt Mitherausgeber der Wochenzeitung Die Zeit. 1999 hat er sich weitgehend ins Privatleben zurückgezogen und lebt heute mit seiner Frau Loki in Hamburg.

 

Arbeitsaufträge zu D6

Aufzählung

Bildet vier Gruppen und informiert Euch über jeweils einen Bundeskanzler. Vergleicht die Werdegänge der vier porträtierten Kanzler. Worin unterscheiden sie sich? Welche Institutionen und Ämter haben sie durchlaufen, bis sie Chefin bzw. Chef der deutschen Regierung wurden?

Aufzählung

Vergleicht die Karrieren der vier Regierungschefs mit dem "Wer wird Bundeskanzler(in)"-Spiel in der Mitte des Heftes. Was erkennt Ihr wieder, was ist anders?

 

 

 

 


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