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Zeitschrift
Demokratie (er-)leben Ein Prinzip in Gesellschaft und Politik
Heft
2/3-2006, |
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In Familie Müller sind beide Elternteile berufstätig. Die Woche ist straff durchorganisiert und alle Familienmitglieder haben ihre festen Termine: Arbeit, Schule, Haushalt, Vereine, Hobbys usw. An einem Tag in der Woche aber, meist am Sonntag, steht ein fest vereinbarter Familientag auf dem Programm. Dieses Wochenende ist eine Diskussion darüber entbrannt, wie der gemeinsame Familientag gestaltet werden soll ...
Die Stimmung ist inzwischen so aufgeheizt, dass nur noch eine unabhängige Person von außen schlichtend eingreifen kann. Stell Dir vor, Du bist 30 Jahre alt und mit Familie Müller gut befreundet. Wie würdest Du entscheiden? Welche Überlegungen stehen hinter Deiner Entscheidung?
Die beiden Freundinnen Laura und Lisa feiern gemeinsam ihren 15. Geburtstag. Sie laden ihre gesamte Clique ein. Die Eltern der beiden haben zugestimmt, dass sie zu Hause feiern dürfen. Die Abmachung war aber, dass es auf dem Fest keine alkoholischen Getränke geben darf. Als die Party in vollem Gange ist, kommen unangemeldet ältere Jungs hinzu und bringen Alkopops mit ...
Eure Clique fährt in der Straßenbahn zum Live-Konzert. Die Spannung steigt, die Vorfreude ist groß. Ihr bekommt mit, wie zwei Jugendliche einen etwas sonderbar gekleideten, schmächtigen Jungen angreifen. Der Junge ist sichtlich verängstigt. Er versucht, in den vorderen Teil der Straßenbahn zu gelangen, doch die älteren Jugendlichen versperren ihm sowohl den Weg nach vorn zum Schaffner wie zu den Ausgangstüren ...
Du fühlst Dich eigentlich ganz wohl in Deiner Clique. Seit einiger Zeit benimmt sich ein Mitglied der Clique, Benjamin, aber wie ein "Platzhirsch". Er protzt mit den teuersten Klamotten, er bekommt am meisten Taschengeld von allen und will neuerdings immer über die Köpfe der anderen hinweg entscheiden, was gemeinsam in der Clique unternommen werden soll ...
Die Clique um Martin und Kevin ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Die Jugendlichen tragen die gleichen Markenjeans und hören die gleiche Musikrichtung. Lukas, der erst kürzlich in die Stadt gezogen ist, kommt neu in die Klasse. Er hat andere Vorlieben, legt keinen Wert auf Markenkleidung und hört andere Musik. Mit Michael aus der Clique hat er sich schon angefreundet. Der Rest der Clique lehnt Lukas aber ab ...
In letzter Zeit beklagen sich vermehrt Schüler aus der Klasse 7b, dass ihnen Geld wegkomme. Die Schulleitung und auch die Eltern sind bereits informiert. Alle Schüler sind aufgefordert, das "schwarze Schaf" herauszufinden. Eines Tages kommt Jens während der Sportstunde in den Umkleideraum und sieht, wie Olaf im Rucksack eines seiner Klassenkameraden herumsucht und sich etwas einsteckt. Jens tritt leise hinter Olaf, greift ihm in die Tasche und zieht einen 10-Euro-Schein heraus. Daraufhin gesteht Olaf unter Tränen, er brauche das Geld dringend für Nachhilfestunden. Seine alleinerziehende Mutter habe nicht genug Geld, ihm diese zu bezahlen. Er fleht Jens an, ihn nicht zu verraten. Schließlich seien die beiden ja gut befreundet ...
In der Geschwister-Scholl-Schule ist es üblich, dass die Schüler alle zwei Jahre eine größere gemeinsame Fahrt unternehmen. Eine Jungengruppe von fünf Schülern möchte im Winter auf eine Berghütte, um Snowboard zu fahren. Eine andere, weniger sportliche Jungengruppe möchte lieber das Angebot einer heimischen Computerfirma annehmen, zu Hause bleiben und statt Schulunterricht an einem Computertraining teilnehmen. Eine Mädchengruppe möchte im Herbst auf einen Bauernhof, wo auch Reiten mit eingeschlossen ist. Eine weitere, gemischte und politisch sehr interessierte Gruppe von Mädchen und Jungen möchte lieber nach Straßburg und dort das Europaparlament besuchen. Die Gruppe hat bereits Kontakt mit einem Europaparlamentarier aufgenommen ...
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