Zeitschrift Deutschland wächst zusammen Baustein D Heft 2/2000 , Hrsg.: LpB |
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D 1: Angebote an Aufklebern für Nostalgiker Ost und West
Annonce der Firma CUCCUC commerce. Titanic 2000/1, S. 53. www.schoen-war-die-zeit.de
Bild: epd, 1991 D 4: Stolz auf die Vergangenheit Obwohl die Ostdeutschen beständig mehrheitlich betonen, dass sich ihre wirtschaftliche Lage seit der Vereinigung verbessert habe, äußern sie sich zunehmend vom Verlauf des Einigungsprozesses enttäuscht..., drei Viertel sehen sich als "Bürger 2. Klasse" in Deutschland. Die DDR wünschen sich zwar nur noch 15 Prozent zurück... Trotzdem behaupten 75 Prozent der neuen Bundesbürger, sie seien stolz auf ihr Leben in der DDR... Die in dieser Form vielleicht nie dagewesene Identifikation der Ostdeutschen mit der DDR lässt sich ... nicht als Ausfluss einer mitgebrachten ideologischen Beschränktheit abtun... Festzustellen ist vielmehr, dass sich die Mehrheit der ostdeutschen Bevölkerung immer weniger politisch in der Bundesrepublik beheimatet sieht... Nach der Phase der Glorifizierung des Westens und einer Phase der resignativen Ernüchterung ... greift eine neue Ost-Identität um sich. Hans-J. Misselwitz: Nicht länger mit dem Gesicht nach Westen, Bonn (Dietz) 1996, S. 26 f. (Hans-J. Misselwitz war Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Potsdam.)
Auto und Datsche - Symbole des Wohlstandes
D 6: "So ging es" Im Osten haben die Leute ihre Arbeit gemacht. Das war nicht so effektiv wie im Westen und sie sind nicht gefordert worden, selbst zu denken, Verantwortung für sich zu übernehmen, ihres eigenen Glückes Schmied zu sein. Sie bekamen ihre Lehrstelle. Das war sicher. Dann fanden sie ihren Beruf. Der war auch sicher. Wenn sie dann noch eine Weile warteten, bekamen sie ihre Zweizimmerwohnung, ihren Trabbi, wenn sie noch ein Weile warteten, hatten sie ihre Rente... So ging es. Und nun kommt eine völlig andere Wirtschaftsordnung, eine völlig andere Denkweise. Und es kommt eine Demokratie, von der die Leute im Osten noch immer nicht richtig begriffen haben, was das eigentlich bedeutet. Erich Loest; in: Esslinger Zeitung vom 19. August 1999, |
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