Zeitschrift Deutschland wächst zusammen Baustein B
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B 8: Ungleichgewichte • Der Westen ist reich, der Osten arm. Thesen von Peter Bender aus dem Referat "Zur Lage der Nation" am 31. Januar 2000, Ost-West-Kolleg Brühl (OB)
Die Woche vom 10. September 1999, S. 13. B 10: Kaufkraft-Vergleich 1998 Jährliches Nettoeinkommen je Einwohner (Kreise und kreisfreie Städte)
Grafik: Brocker; B 11: Die Bundesliga
B 12: Einstellung zur Kirche Auf die Frage nach ihrer "Einstellung zur Kirche" antworteten 1990:
Grafik: Claudia Saupe. Daten nach: Der Spiegel vom 12. November 1990, S. 123 Rund zehn Jahre nach dem Fall der Mauer guckt noch nicht zusammen, was zusammen gehört. Die Ostdeutschen sitzen nicht nur viel länger vor dem Fernseher, sondern drücken auf der Fernbedienung auch ganz andere Knöpfe als durchschnittliche Westdeutsche. Während man sich bei den Spitzenreitern noch einig ist mit Gottschalks "Wetten dass...?" und dem Finale der Champions League zwischen Manchester und Bayern, haben die Deutschen beim Restprogramm kaum Gemeinsamkeiten. Rund 40 Folgen der RTL-Seifenoper für Teenies "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" sind in die neuen Ländern unter den hundert Sendungen mit den höchsten Einschaltquoten. Im Westen schaffte es keine einzige. Gemäß der groben Teilung TV-Deutschlands in Unterhaltung (Ost) und Information (West) sind die privaten Sender im Osten in der Regel der Marktführer, im Westen die ARD. Nur der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) behauptet sich in seinem Sendegebiet Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegen die private Konkurrenz - allerdings mit deren Mitteln: Er bietet kaum Information und viel Unterhaltung. In den neuen Ländern wird auch deutlich mehr Zeit vor dem Fernseher verbracht. Während im Westen jeden Tag durchschnittlich drei Stunden ferngesehen wird, ist es östlich der Elbe fast eine halbe Stunde mehr. Nach: Süddeutsche Zeitung vom 31. August 1999, S. 10.
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